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Volksparteien unter Druck, 18.04.2018

 

Eine Volkspartei zeichnet sich dadurch aus, dass sie Wählerinnen und Wähler aus allen Schichten und Milieus ansprechen will und das Gemeinwohl aller an vorderster Stelle stellt. In Deutschland werden CDU, CSU und SPD als Volksparteien bezeichnet. Wie im restlichen Europa auch, stehen die klassischen Volksparteien in Deutschland immer mehr unter Druck. Vor 30 Jahren erreichten CDU/CSU und SPD bei der Bundestagswahl gemeinsam noch 81,3 Prozent, 2017 sind es nur noch 53,4 Prozent. Die Volksparteien verlieren an Wählerzuspruch, ihre Mitgliederzahlen schwinden und der Vertrauensverlust nimmt zu. Kommt es jetzt zu einer Neuordnung des Parteiensystems? Werden die „großen“ Parteien sich inhaltlich und auch personell neu aufstellen müssen?

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