Demokratie geht uns alle an.

Wer die Wahl hat: Ist man mit 16 zu jung zum Wählen?

Schülerinnen und Schüler, die politisch engagiert sind, kritisch, streitlustig, aber gewaltfrei – eigentlich ein Glücksfall für die Demokratie. Doch in Zeiten von Fridays for Future gleich die Herabsenkung des Wahlalters zu fordern, ist umstritten.

 

Wird die AfD in Sachsen stärkste Kraft? Setzt sich die Erfolgsserie der Grünen in Thüringen fort? Eines ist sicher: Über die Zusammensetzung dieser beiden Landesparlamente darf nur mitentscheiden, wer das Wahlalter von 18 Jahren erreicht hat. Anders in Brandenburg: Seit einer Wahlrechtsreform im Jahr 2011 dürfen dort auch 16- und 17-Jährige an der Landtagswahl teilnehmen. Gleiches gilt in Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein; in Berlin, Hamburg, Bremen und acht weiteren Bundesländern entscheiden 16- und 17-Jährige mit über ihre Gemeinde-, Stadt- und Kreisräte. Unter 18 und wahlberechtigt: Was spricht dafür, was dagegen? Darum dreht sich unsere (keinesfalls repräsentative) Straßenumfrage in Potsdam, zwei Wochen vor den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen.

 

Beitragsbild: ©iStock.com/We-Ge

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