Demokratie geht uns alle an.

Geheimnis. Ein gesellschaftliches Phänomen

Jeder hat etwas zu verbergen!

Ob am Arbeitsplatz, beim Arzt oder in der Familie – kaum ein Bereich in unserem Leben kommt ohne Geheimnis aus. Geheimnisse können schön sein, erschreckend, böse oder banal. Es gibt sie, seit Menschen zusammenleben, und ihre Geschichte ist eng mit der gesellschaftlichen Entwicklung verbunden. Im 21. Jahrhundert jedoch scheint sich die Bedeutung von Geheimnissen verändert zu haben: Soziale Netzwerke, neue Kommunikationsformen und Überwachung bedrängen die Räume und Sphären, die das Entstehen und Bewahren von Geheimnissen ermöglichen, während Transparenz zum Leitbegriff nicht nur in Politik und Wirtschaft wird.

Zu Gast in Berlin

Vom 12. Oktober 2018 bis zum 10. März 2019 ist die Ausstellung „Geheimnis. Ein gesellschaftliches Phänomen“ im Museum für Kommunikation Berlin zu sehen.
Die von der Nemetschek Stiftung als Eigenproduktion konzipierte Ausstellung fragt nach dem Zusammenspiel von Transparenz und Schutz, von Macht und Vertrauen sowie von persönlicher Freiheit und gesellschaftlicher Verantwortung. Auf einem Rundgang vom Zentrum der Macht über Glaubensorte, den eigenen Schreibtisch und die gute Stube bis in das Kinderzimmer nähern sich die Besucherinnen und Besucher Geheimnissen aus unterschiedlichen Perspektiven.

Das erwartet Sie:

An interaktiven Installationen können Sie erkunden, was Geheimhaltung und Heimlichkeit für unsere Gesellschaft, aber auch für uns persönlich bedeuten. Dabei lösen Sie unter anderem ein Geheimnis-Puzzle, testen in einer Selbsteinschätzung ihre Tauglichkeit als Geheimnistragende, nehmen am Stammtisch Platz, decken Familiengeheimnisse auf und legen Ihre Beichte ab.

Weitere Informationen zu Öffnungszeiten und dem vielfältigen Rahmenprogramm finden Sie im Ausstellungsflyer oder unter www.mfk-berlin.de

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