Demokratie geht uns alle an.

Der Geist Europas

Zusammenwachsen oder auseinanderbrechen – wie geht es weiter mit der Europäischen Union? Während sich jüngere Generationen ein Europa ohne die Freiheiten der EU nicht mehr vorstellen können und wollen, fordern in vielen Mitgliedsländern populistische Kräfte die Rückkehr zu den Nationalstaaten.

Mit der einmaligen Veranstaltung „Freude! Schöner! Götterfunken!“ luden die Nemetschek Stiftung und das Münchner Volkstheater zum gemeinsamen Nachdenken über Europa ein: Was ist der europäische Geist? Brauchen wir Europa? Wer ist eigentlich verantwortlich für die europäische Misere? Und wie kann die Zukunft Europas aussehen?

Eingestimmt auf den Abend wurde das Publikum mit verblüffenden Fakten rund um die Europäische Union – zusammengestellt von „whatthefact“.

Idee von gestern oder Vision für morgen?

Das „Europa-Ensemble“ des Volkstheaters mit Silas Breiding, Luise Deborah Daberkow, Jonathan Hutter, Jakob Immervoll und Julia Richter hatte für den Abend literarische, zeithistorische und aktuelle Texten vorbereitet und diese theatral und filmisch unter musikalischer Begleitung dargeboten.

Von Johann Wolfgang von Goethe bis Victor Hugo, Jean Monnet und Konrad Adenauer bis Jean-Claude Juncker und Emmanuel Macron: Das Publikum wurde von den Wurzeln der europäischen Idee über die Entstehung der Europäischen Gemeinschaft bis hin zu den Visionen einer gemeinsamen europäischen Zukunft geführt.

  • Auf dem Weg zum Europa-Abend im Volkstheater...

  • Das gut gefüllte Auditorium

  • Der Abend wird musikalisch eingeleitet...

  • Europa stand nur kurz und als Figur im Schatten...

  • Nachrichten aus dem Jetzt und der Vergangenheit...

  • Manches in Europa geht dabei in die falsche Richtung...

  • Anderes macht Mut.

  • Stoff zum Reden gab es genug!

  • Der musikalische Schlußspurt...

  • Das Ende eines inspirierenden Abends

Ergänzt wurden die Beiträge durch die Expertise von Ulrike Guérot, Professorin für Europapolitik und Demokratieforschung und Gründerin des „European Democracy Lab“ sowie Arne Schildberg, Experte für „Europäische Integration“ in der Friedrich-Ebert-Stiftung. Beide versuchten zu ergründen, wo es in der EU gerade hakt und was die Gemeinschaft jetzt braucht. Moderiert wurde der Abend wie gewohnt charmant von Andreas Korn.

 

Durch die einzigartige Mischung aus Kunst und Diskussion eröffneten sich ungewöhnliche Blickwinkel auf Europa. Welche der dikutierten Visionen – vom EU-Finanzminister bis zur Republik Europa – Realität werden, ist noch nicht sicher. Aber eines steht fest: Soll das Projekt „Europa“ fortgeführt werden, müssen wir es weiterdenken und entwickeln.

 

Hier können Sie den Europa-Abend in einem Mitschnitt von Radio München nachhören.

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