Nemetschek Forum

Volksherrschaft oder Zuschauerdemokratie? Wie viel Streit brauchen wir in der Politik? Wie viel Vertrauen braucht die Demokratie? Zu diesen und anderen Fragen bietet das Nemetschek Forum zweimal im Jahr in der Black Box im Gasteig frische Denkanstöße.

Dabei gibt die Diskussionsveranstaltung Raum für den unmittelbaren Meinungsaustausch: Die Zuschauer sind aufgefordert, mittels verschiedener Abstimmungen interaktiv in den Diskussionsverlauf einzugreifen. So entstehen durch unterschiedliche Standpunkte und kontroverse Meinungen in Echtzeit Stimmungsbilder zu aktuellen Themen.

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Die Veranstaltungsreihe wurde 2012 im Rahmen der Stiftungskampagne „Das ist Demokratie.“ ins Leben gerufen. Unter der Moderation von Wolf-Christian Ulrich (ZDF) diskutieren auf dem Podium jeweils drei Gäste über unterschiedliche Aspekte von Demokratie.

Das Forum am 19. Oktober 2017

EU-Richtlinien, Finanzkrise oder Fake News – in Politik, Wirtschaft und Medien sehen wir uns mit einer nie dagewesenen Fülle an Daten, Informationen und Zusammenhängen konfrontiert. Viele Themen erscheinen heute so komplex, dass die Bürgerinnen und Bürger sich überfordert fühlen und abwenden. Doch selbst Experten tun sich oft schwer, alle Details eines Themas zu prüfen und dabei den Überblick über das Wesentliche zu behalten.

Wie viel Komplexität kann der Mensch bewältigen?

War das schon immer so, oder wird unsere Welt wirklich immer komplexer? Und welche Auswirkungen hat wachsende Komplexität auf die Bürgerinnen und Bürger, das politische System, auf unsere Demokratie? Wie sollen politische Akteure Entscheidungen treffen, wenn sie es nicht mehr schaffen, die jeweiligen Anliegen zu verstehen? Und welche Befähigungen braucht jede/r Einzelne für die Zukunft, um mit komplexen Entscheidungssituationen umgehen zu können?

 

Prof. Dr. Harald Lesch

„Man muss den Menschen trotz widriger Bedingungen Appetit machen, sich tiefer auf ein Thema einzulassen“

… sagt der Astrophysiker, Naturphilosoph, Wissenschaftsjournalist, Hochschullehrer und Fernsehmoderator Harald Lesch. In seiner ZDF-Sendung „Leschs Kosmos“ erklärt er komplexe wissenschaftliche, philosophische und gesellschaftliche Sachverhalte. Mit den Zuschauern tritt er in seinen Formaten in Dialog; gemeinsam verstehen, um handlungsfähig zu sein und frei entscheiden zu können – das ist sein Credo. (Foto: ZDF/Jens Hartmann)


Bastian Obermayer

„Wir leben in einer so globalen Welt, dass man als Einzelkämpfer nicht mehr weiterkommt.“

… sagt der stellvertretende Vorsitzende des SZ-Investigativressorts und Pulitzer-Preisträger Bastian Obermayer. Für seine Recherchen zu den Panama Papers und anderen Skandalen kämpft er sich durch Datenberge, interpretiert sie und setzt die Bausteine miteinander in Verbindung. Er vermittelt komplexe Inhalte auf verständliche Weise und nimmt damit die Kontrollfunktion der Medien zum Erhalt unserer Demokratie wahr. (Foto: Stephanie Füssenich)


Barbara Lochbihler

„Schlagbäume und Stacheldraht sind keine Lösungen für die aktuellen Herausforderungen.“
… sagt die Vizepräsidentin des EP-Menschenrechtsausschusses und langjährige Generalsekretärin von Amnesty International Deutschland. In ihrer Arbeit in der Fraktion Die Grünen / Europäische Freie Allianz im EU-Parlament durchdringt sie sowohl das Mehrebenensystems EU, als auch die komplexen Geflechte von Menschenhandel und internationalen Konflikten, um den Menschenrechten Geltung zu verschaffen. (Foto: Olaf Köster)

Bisherige Foren

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