Nemetschek Forum

Volksherrschaft oder Zuschauerdemokratie? Wie viel Streit brauchen wir in der Politik? Wie viel Vertrauen braucht die Demokratie? Zu diesen und anderen Fragen bietet das Nemetschek Forum zweimal im Jahr in der Black Box im Gasteig frische Denkanstöße.

Dabei gibt die Diskussionsveranstaltung Raum für den unmittelbaren Meinungsaustausch: Die Zuschauer sind aufgefordert, mittels verschiedener Abstimmungen interaktiv in den Diskussionsverlauf einzugreifen. So entstehen durch unterschiedliche Standpunkte und kontroverse Meinungen in Echtzeit Stimmungsbilder zu aktuellen Themen.

NF_Bild1

Die Veranstaltungsreihe wurde 2012 im Rahmen der Stiftungskampagne „Das ist Demokratie.“ ins Leben gerufen. Unter der Moderation von Wolf-Christian Ulrich (ZDF) diskutieren auf dem Podium jeweils drei Gäste über unterschiedliche Aspekte von Demokratie.

Das Forum am 7. Juni 2016

Neue Parteien wie auch politische Quereinsteiger schaffen es nur selten, sich dauerhaft im Politikbetrieb zu etablieren. Zwar erleben junge Parteien in Deutschland seit einigen Jahren immer wieder große Erfolge – man denke hier zum Beispiel an die Piratenpartei oder auch die AfD –, oft scheitern sie aber schon nach kurzer Zeit. Und auch innerhalb der Parteien haben es Neulinge schwer: An der klassischen „Ochsentour“ scheint für eine politische Karriere oft kein Weg vorbeizuführen.

Warum misslingt Quereinsteigern so häufig der Durchbruch in der deutschen Parteipolitik? Wovon profitieren sie anfangs, was schwächt sie am Ende? Sehnt sich Deutschland nach Alternativen zu den etablierten Parteien und Politikern?

Postkarte_09092015_RZ.indd

Mechthilde Wittmann

„Sie ist genau so, wie sich Parteichef Horst Seehofer die großstädtische CSU-Vorzeigefrau wünscht.“ (Süddeutsche Zeitung).

NF_Bild6Mechthilde Wittmann sitzt für die CSU im Bayerischen Landtag. Seit sie 15 Jahre alt war, ist sie politisch aktiv und hat in ihrer Partei klassisch Karriere gemacht: Zunächst mit Ämtern auf Kreis- und Bezirksebene, ehe sie 1994 als jüngste Stadträtin in den ehrenamtlichen Stadtrat der Landeshauptstadt München gewählt wurde.2013 wechselte sie in den Bayerischen Landtag. Als eine von wenigen Frauen in den Führungsgremien der bayerischen CSU kämpft sie nicht nur für ihre politischen Ziele, sondern gelegentlich auch mit den Strukturen ihrer Partei.


Martin Delius

„Die Piraten hatten das Misstrauen in die Politik so verinnerlicht, dass sie Politiker mit Mandat ablehnten – auch ihre eigenen.“ (Die Zeit)

NF_Bild4

Martin Delius war Mitglied der Piratenpartei und einer ihrer profiliertesten Köpfe. Er sitzt für die Piraten seit 2011 im Abgeordnetenhaus von Berlin; dort ist er Vorsitzender seiner Fraktion – sein Mandat und den Fraktionsvorsitz behielt er auch nach seinem Parteiaustritt Ende 2015. Delius gilt als „seriös, als politisches Talent und kluger Kopf“ (SZ).


Prof. Dr. Dietmar Herz

„Der Alltag entzaubert die Hoffnungsträger“ (Der Spiegel)

NF_Bild5

Dietmar Herz ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität Erfurt. 2009 verließ er die Universität und wechselte in die Landespolitik: als Staatssekretär für die SPD im Thüringer Justizministerium. Nach fünf Jahren in der Politik ging er zurück in die Wissenschaft – und zog eine ernüchternde Bilanz: „Um in der Politik Erfolg zu haben, muss man Präsenz zeigen. Qualifikation ist meist zweitrangig.

 

Bisherige Foren

 

NF7_Kachel2

NF6_Kachel2

NF5_Kachel2

NF4_Kachel2

NF3_Kachel

NF2_Kachel

NF1_Kachel

NF0_Kachel

Zurück